Less is more

1070 Wien, Westbahnstraße

Beschreibung

Less is more?

C’mon, nice try! Denn wenn es uns Thema Wohnen und Wohlfühlen geht, dann trifft vielmehr die Aussage von Robert Venturi (US-amerikanischer Architekt) zu, der „Less is more“ in das deutlich treffendere „Less is a bore“ umformulierte.

Und was die Suche nach einem passenden Zuhause anbelangt, erscheint diese Aussage heute treffender denn je – denn moderne Wohnungen bieten oft weniger als klassische Altbauten (an Flair und Charakter, zum Beispiel), der Mehrwert dahinter erschließt sich in den meisten Fällen jedoch nicht. Verständlich, denn zeitgemäße Architektur kann der Baukunst vergangener Tage beileibe nicht das Wasser reichen.

Wo man früher einen schlichten, wohnbetonten und für Generationen gemachten Rahmen geschaffen hat, schreibt die aktuelle Architektur das Wohnen quasi vor – genormte Wohnungen in genormten Gebäuden. Die Begriffe „Schönheit“ und „Individualität“ scheinen verloren gegangen zu sein – was man bekommt sind Objekte, die man an einem Tag mit dem Notwendigsten bestücken kann, in denen man die Räume so zu nutzen hat, wie es der Architekt vorgab und wo man Möbelstücke dort positioniert, wo es die Plansymbole vorsehen.

Aber Gemütlichkeit ist ein Prozess, getragen von den eigenen Wünschen, Vorstellungen und Ansprüchen an das neue Zuhause. Ebenso wie Wohnungen Geschichte brauchen, braucht persönliches Einrichten Zeit – schließlich will man sich ja nicht auf „Nötiges“ beschränken, sondern den eigenen Lebensmittelpunkt nach Herzenslust ausgestalten.

Sie teilen diese Meinung? Dann lassen Sie sich von dieser Wohnung begeistern – denn das Besondere an ihr ist, dass sie überall besonders ist; sie an einem charakteristischen Stil festhält, in einer Zeit wo andere stets nach Neuem streben; sie entspanntes Wohngefühl in einladenden Räumen verspricht.
Auf einer Fläche von knapp 116 Quadratmetern breiten sich – neben den obligatorischen Räumen wie Küche, Bad, WC (hier sind es zwei separate Toiletten), Abstellraum und Vorraum – vier Zimmer großzügig aus. Hier setzt Ihnen nur die Vielfalt der Möglichkeiten Grenzen, nicht die Architektur.

Gemein haben die einzelnen Räume das Weiß der getünchten Wände & der lackierten Holzfronten von Türen und Fensterrahmen, welches, gemeinsam mit dem natürlichen Farbton des Bodens (er erst auf den zweiten Blick sein Geheimnis offenbar – denn hierbei um keinen Holz-, sondern um einen Vinylboden; die Ähnlichkeit ist verblüffend, jedoch ist Vinylboden deutlich strapazierfähiger als Holz und auch ungleich leichter zu reinigen und pflegen), eine wohltuende Atmosphäre schafft. Gleichzeitig sorgt die sensible Farbgebung dafür, dass sich die eigene Persönlichkeit frei entfalten kann.

Unterstrichen wird das Gefühl der Weitläufigkeit – maßgeblich davon beeinflusst, dass hier nahezu ausschließlich opulente Flügeltüren die Lebensbereiche verbinden – durch die ausladenden Glasflächen der (Kasten-)Fenster, die die Wohnung nach außen hin öffnen.

Die natürliche Belichtung der Räume sucht ihresgleichen und der Einfall der Sonnenstrahlen verfehlt seine Wirkung nicht: warm streicht Tageslicht über den Bodenbelag, lässt die „eingeprägte“ Maserung zu spannenden Mustern werden und das Farbspektrum zwischen gelb und braun lebendig wirken.

Das überwältigende Platzangebot, welches Ihnen diese Wohnung bietet, beflügelt die Kreativität bei der Inszenierung der eigenen Gestaltungs-Ideen – insgesamt warten schließlich vier Zimmer darauf, ihre zukünftige Funktion zugewiesen zu bekommen, mit Leben gefüllt zu werden.

Auch wenn es schwierig erscheint, die hinkünftige Nutzung der einzelnen Zimmer vorwegzunehmen – das mittig gelegenen „Hauptraum“ (Zimmer 2, gem. Grundriss-Skizze) bietet sich wohl ideal dafür an, hier den Ort des Zusammentreffens mit Familie, Freunden und Bekannten, den „öffentlichen“ Bereich der Wohnung, zu etablieren. Hier finden Sie den richtigen Ort für das gemeinsame Essen, das Teilen freudiger Augenblicke, das Zusammentreffen und das gesellige Kommunizieren. In ihnen ist Platz für einen großzügigen Esstisch, für bequeme Sessel, eine ausladende Couch – für alles, was für Sie den Inbegriff des privaten Zusammenseins ausmacht.

Zimmer 4 wiederrum dürfte sich perfekt dafür eignen, hier das Schlafzimmer einzurichten. Schließlich ist es in den Innenhof des Gebäudes ausgerichtet und so lässt sich in diesem dem Großstadtleben stilvoll der Rücken kehren und Ruhe und Entspannung finden.

Somit bleiben immer noch zwei weitere Zimmer (Zimmer 1 und Zimmer 3), die ihrer Bestimmung der individuellen Zuweisung durch Sie harren –  deren Größe jedenfalls erlaubt nahezu alles: Kinderzimmer, Homeoffice, Gästezimmer … was auch immer Sie brauchen, was auch immer Sie wollen.

Die dezente Modernisierung wird in der Küche sichtbar: die Küchenzeile – mit den Fronten in weißer Hochglanzlackierung und der Arbeitsplatte in betongrau – strahlt, als käme sie eben erst aus dem Werk (dies ist auch der Fall). Ausgestattet ist sie mit einem E-Herd mit Ceranfeld, einem vollintegrierten Geschirrspüler, einer Spüle mit Armatur und einer Unterschank-Beleuchtung.

Um sie zu vervollkommnen, benötigen Sie also nur noch einen Kühlschrank. Wie wäre es, genau mit diesem etwas Farbe ins Spiel zu bringen? Das ergäbe mit Sicherheit ein mehr als gelungener Kontrast, der das wohnliche Ambiente zusätzlich beleben würde. Freistehende Geräte gibt es ja schon in einer Vielzahl von Lackierungen; darunter lässt sich bestimmt auch Ihre Lieblingsfarbe finden.

Das Badezimmer – nicht nur für die bloße Körperpflege, sondern für die Entspannung gemacht –, bietet Ihnen, neben dem Waschbecken, eine geräumige Dusche an. Ein bündig in die Verfliesung eingelassener Spiegel und ein Heizkörper vervollständigen das Ambiente.

Einen Waschmaschinenanschluss wiederrum sucht man im Badezimmer vergeblich – zum Glück, denn eine Waschmaschine würde das gelungene Arrangement nur stören. Dieser hat seinen Platz im Abstellraum gefunden, in welchem auch die Therme untergebracht wurde.

Für das besondere Flair in den Nassräumen sorgt die großformatige Boden- & Wandverfliesung aus sandfarbenem Feinsteinzeug – von diesem Untergrund heben sich die weißen Sanitäreinrichtungen ebenso kontrastreich wie gelungen, ab.

Die beiden separat untergerbachten Toiletten (jeweils mit einem Handwaschbecken und einem öffenbaren Fenster ausgestattet) und der Vorraum – um welchen sich die einzelnen Zimmer gruppieren und dadurch (nahezu vollständig) zentral begehbar sind – ergänzen die Räumlichkeiten.

Sie sehen – das Besondere liegt zwar tatsächlich oft im Einfachen, aber weniger kann niemals mehr sein.

Wenn Sie also mehr als nur einen bloßen „Aufenthaltsort“ suchen, sondern es Ihnen ums Leben geht, Ihnen Stil wichtig ist und Sie ein Stück angenehm unaufgeregter Architektur bespielen möchten, dann würden wir uns freuen von Ihnen zu hören und diese Wohnung gemeinsam mit Ihnen zu besichtigen!

Gerne steht Ihnen Herr Heinrich Pichler, erreichbar unter der Nummer +43 664 10 11 065, für die Vereinbarung eines Besichtigungstermins zur Verfügung.

Der Immobilienmakler erklärt, dass er – entgegen dem in der Immobilienwirtschaft üblichen Geschäftsgebrauch des Doppelmaklers – einseitig nur für den Vermieter tätig ist.

Bitte beachten Sie:

  • Eine Vermietung der Wohnung zum Zwecke der Gründung / der Führung einer Wohngemeinschaft wurde von Seiten der Hausinhabung ausgeschlossen.

  • Teile des Wohngebäudes und / oder die Wohnung selbst sind nicht barrierefrei begehbar.

  • Es findet sich ein Fahrradabstellplatz im rechten Hof; der Fahrradabstellraum des Hauses ist im Keller untergebracht.

  • Es ist keine Sprechanlage beim Haustor vorhanden; nachts ist das Haustor verschlossen und Besucher müssten von dort abgeholt werden. 

Ausstattung

  • Fliesen
  • Kunststoffboden
  • Gas
  • Etagenheizung
  • Einbauküche
  • Personenaufzug
  • Bad mit Fenster
  • Dusche
  • Kabel / Satelliten-TV
  • Fahrradraum
  • U-Bahn-Nähe
  • Mechanische Be- und Entlüftung
  • Flügeltüren
  • Öffenbare Fenster
  • Getrennte Toiletten
  • Massiv
  • Ziegel
  • Stadtblick

Energieausweis

  • HWB D, 148.52 kWh/m2a
  • fGEE D, 2,46
  • gültig bis 01.04.2030

Lageplan

Dokumente

Infrastruktur/Entfernungen (POIs)

Verkehr

  • Bus 250 m
  • U-Bahn 250 m
  • Straßenbahn / Bus 250 m
  • Bahnhof 250 m
  • Autobahnanschluss 4750 m

Nahversorgung

  • Supermarkt 250 m
  • Bäckerei 250 m
  • Einkaufszentrum 500 m

Gesundheit

  • Arzt 500 m
  • Apotheke 250 m
  • Klinik 500 m
  • Krankenhaus 1250 m

Kinder & Schulen

  • Schule 250 m
  • Kindergarten 500 m
  • Universität 500 m
  • Höhere Schule 500 m

Sonstige

  • Geldautomat 250 m
  • Bank 250 m
  • Post 500 m
  • Polizei 250 m

Angaben Entfernung Luftlinie / Quelle: OpenStreetMap