Reminiszenz an die Sinnlichkeit (WG-geeignet)

1090 Wien, Liechtensteinstraße

Beschreibung

Reminiszenz an die Sinnlichkeit

Was hält uns in Wien – Jahreszeit um Jahreszeit, Jahr um Jahr – und lässt uns hier nach einem Zuhause für die Zukunft suchen, obwohl um uns herum so viel von dieser Stadt, die wir lieben, teilweise bis zur Unkenntlichkeit verändert wird? Erstaunt und schmerzt es uns nicht jedes Mal aufs Neue, wenn eine Wunde in die Straßenlandschaft geschlagen wird, wieder ein klassischer Altbau einem modernen Gebäude weichen muss? Ist es nicht in unser aller Wissen verankert, dass der Sinn altehrwürdiger Bauten in deren Sinnlichkeit liegt – und dass dem Erhalt und der behutsamen Anpassung stets der Vorzug vor der radikalen Umgestaltung zu geben ist?

Haben auch Sie in letzter Zeit in Wien ständig Heimweh nach Wien? Ist diese sich selbst verschlingende, herzzerreißende Stadt dennoch der einzige Ort, an dem Sie das Gefühl haben, Sie zu sein?

Dann wissen Sie, wie schwer es ist, hier einen Ort zu finden, der – in „altem" Kleid – Ruhe und Beständigkeit ebenso vermittelt wie Großzügigkeit. Und doch genügt meist schon sehr wenig, ein kaum benennbares Detail, um sich wirklich wohl zu fühlen: ein unerwarteter Ausblick, die Lichtstimmung in den Wohnräumen, die Aufteilung der Zimmer oder die Wertigkeit der Materialien. Oder es ist alles zusammen, so wie hier …

Es gibt eigentlich nichts, was gute Dinge noch besser macht, als sie zu teilen. Das eigene Zuhause ist da keine Ausnahme – ob man es mit der Partnerin, dem Partner, der Familie oder mit Menschen bewohnt, die einem wichtig sind, die den Alltag bereichern oder die Teil des aktuellen Lebensabschnittes sind (ja, grundsätzlich würde diese Wohnung auch an eine Wohngemeinschaft vergeben werden): dort, wo man gemeinsam lebt, fühlt man sich wohl und heimisch.

Und doch – so nüchtern muss man die Situation bisweilen betrachten – braucht man ab und an einen Platz für sich allein. Ein eigenes Zimmer als Rückzugsmöglichkeit. Stressfreie Minuten im Bad vor dem ersten Kaffee. Raum für die eigene Stille inmitten des gemeinsamen Lebens.

Diese Wohnung bietet genau das: Fünf Zimmer, zentral begehbar über den großzügigen Vorraum, ermöglichen eine einfache Verteilung der individuellen Lebensbereiche – Entspannen, Arbeiten, Schlafen, Geselligkeit, Rückzug – ohne dass man dabei auf das Großzügige des Ganzen verzichten müsste. Damit eignet sie sich ebenso als Familiendomizil wie als hochwertiges Zuhause für eine Wohngemeinschaft, die mehr will als das Übliche.

Denn dies hier ist mehr als eine Wohnung – es ist ein ganz besonderes Zuhause. Die Verbindung zwischen dem stilvollen „Alten" und dem dezenten „Neuen & Modernen". Eine Wohnung zum Durchatmen.

Das Wohnen und Leben gruppiert sich um den Vorraum des Objektes. Die fünf davon abgehenden Zimmer erlauben eine klare Aufteilung aller Wohnzonen – alles findet hier den passenden Platz. Dabei ist es nicht zuletzt die Mischung aus großzügiger und schlanker Dimensionierung (drei der Räume messen bis zu 26 m², die anderen beiden je über 10 m²), die höchste Individualität beim Einrichten zulässt und jedem Zimmer das Potential gibt, zum Lieblingsort zu werden.

Zahlreiche Fenster in den dicken Mauern – denen man den Schutz vor den Elementen bedingungslos zutraut – lassen in den Räumen den Übergang von innen und außen verschwimmen. Gezielter Tageslichteinfall ist eben besser als jedes noch so durchdachte Kunstlichtkonzept dafür geeignet, einer Wohnung Charakter zu verleihen.

Am deutlichsten zeigt sich dieser Effekt im Wohnzimmer, das sich über einen kleinen Balkon – mit Holzboden und teilverglastem Geländer – zur Sonne und zur abendlichen Lichtstimmung der Stadt hin öffnet. Von hier oben hat man einen Blick auf das Leben und die Betriebsamkeit Wiens, erahnt hinter den Gebäuden der Nachbarschaft die Lebensadern der Metropole, sieht über die Dächer hinweg bis zum Kahlenberg und lässt sich von der sich stets ändernden Szenerie beeindrucken.

Sinnlich ist auch der Blick von hier aus ins Innere – der angenehme Kontrast zu den weißen Wänden wird durch Holz gesetzt, in Form des Parkettbodens. Nahezu alle Räume haben diesen Belag gemein (nur in Küche und Nassräumen wurden andere Materialien gewählt), der sich gleichermaßen modern und warm in das Geschehen einfügt. Wie auf einem schimmernden Spiegel fängt sich hier das einfallende Tageslicht; Sonnenstrahlen streichen über die Dielen und bringen Bewegung und Rhythmus in die Maserung.

In der Küche spiegelt sich der Grundgedanke wider, der die gesamte Wohnung prägt – Einfachheit und Qualität in den Vordergrund stellen, ohne auf dekorativen Kontrast zu verzichten. Fronten und Rückwandverkleidung in hochglänzendem, gebrochenem Weiß werden von einer dunklen Arbeitsplatte kontrastiert; das puristisch schwarze Ceranfeld, die Metallfronten der Elektrogeräte setzen gelungene optische Akzente.

Die Küchenzeile erstreckt sich nahezu über die gesamte Raumbreite und bietet neben den Geräten (Herd, Dunstabzug und Geschirrspüler sind Teil der vorhandenen Küchenmöblage; einzig die Anschaffung eines Kühlschrankes würde noch den hinkünftigen Bewohnern obliegen) viel Stauraum – mit Laden und Schränken, die das Halten von Ordnung auf erfreulich selbstverständliche Weise unterstützen.

In den Nassräumen dominiert Schneeweiß – Wandfliesen und Sanitärkeramiken erstrahlen darin, und der weiche Übergang zu den sandfarbenen Bodenfliesen – optisch wie haptisch ein gelungener Kontrapunkt – verwandelt das Badezimmer mühelos in eine Wohlfühloase.

Die Ausstattung ist entsprechend: Doppelwaschbecken, Dusche, Badewanne mit Whirlpool-Funktion, Spiegel, Handtuchwärmer (außerhalb der Heizsaison elektrisch betreibbar).

Und damit das Bad die Komfortzone ist, die es sein soll, wurden ihm gleich zwei separat untergebrachte Toiletten – spülrandlos und zeitgemäß – zur Seite gestellt. Die Waschmaschine findet im Abstellraum ihren Platz; im Bad selbst rücken so Ruhe und Kontemplation in den Mittelpunkt.

Eine außergewöhnliche Zugabe ist der „Klopfbalkon" zum Innenhof – außerhalb der eigenen vier Wände gelegen, stellt er allen Bewohnern des Stockwerks einen Platz an der Sonne zur Verfügung.

Und vor der Tür? Nicht ausschließlich, aber besonders in der warmen Jahreszeit erweitert sich der Lebensraum vom Lichtentaler Park bis hinunter zum Donaukanal. Die begrünten Ufer des „Stadtgewässers“ bieten sich optimal zum Joggen oder Radfahren an – kurzweilige Abende und Nächte lassen sich hier ebenso gut genießen.

Obligatorisch: Kellerabteil und Fahrradraum sind vorhanden.

In einer Zeit des Überflusses, in der wir alle auf der Suche nach den wenigen guten Dingen sind, übersehen wir manchmal das Offensichtliche: dass ein Zuhause, in dem wir ankommen und uns geborgen fühlen können, ein hohes Gut ist.

Diese Wohnung bietet Ihnen genau das – den passenden Rahmen, um es sich ganz nach Ihren eigenen Vorstellungen einzurichten. Ob zu zweit, als Familie oder gemeinsam mit Menschen, mit denen Sie Wien ein bisschen mehr zu Ihrem machen wollen.

Sehen Sie selbst – Herr Heinrich Pichler steht Ihnen unter +43 664 10 11 065 gerne für die Vereinbarung eines Besichtigungstermins zur Verfügung.


P.S.: Beim Durchsehen der Objektfotos wird Ihnen auffallen – diese stellen aktuell nur einen Teaser dar, es sind noch nicht von allen Räumlichkeiten Aufnahmen vorhanden. Dies liegt daran, dass im Moment noch daran gearbeitet wird, die wundervollen Wiener Kastenfenster zu sanieren, sodass sie weitere Jahrzehnte lang für Ausblick, Lichteinfall und ein gesundes Wohnklima sorgen. Deshalb erinnern derzeit drei der fünf Zimmer ein wenig an eine Schreinerei – es liegt der Duft von Holz in der Luft und es wird emsig gearbeitet. Aber Sie können sich dessen versichert sein – auch jene Zimmer, von welchen noch keine Bilder vorhanden sind, stehen in Sachen Ausstattung und Wohnqualität den anderen Räumen um nichts nach.

 

Der Immobilienmakler erklärt, dass er – entgegen dem in der Immobilienwirtschaft üblichen Geschäftsgebrauch des Doppelmaklers – einseitig nur für den Vermieter tätig ist.

Bitte beachten Sie:

  • Im Falle dieser Wohnungsvermietung ist es gewünscht, dass es (rechtlich gesehen) nur eine Ansprech-Person als Hauptmieter gibt – dies wäre insbesondere, jedoch nicht ausschließlich, bei einer Anmietung der Wohnung durch eine Wohngemeinschaft zu berücksichtigen.

  • Insbesondere, wenngleich nicht ausschließlich bei einer Mietanbotsstellung durch eine Wohngemeinschaft, kommt dem Nachweis der finanziellen Situation durch den angedachten Hauptmieter / die angemachte Hauptmieterin entsprechende Bedeutung zu – ein Einkommen in einer Höhe, welches für die Bestreitung von Miet-, Neben- und Lebenshaltungskosten als ausreichend angesehen werden kann, müsste bei Anbotsstellung nachgewiesen werden können. 

  • Bei Anbotsstellung müssten bitte alle angedachten Bewohner namhaft gemacht werden – dies wäre insbesondere, jedoch nicht ausschließlich, bei einer Anmietung der Wohnung durch eine Wohngemeinschaft zu berücksichtigen.

  • Für die Küchenzeile, inkl. die darin verbauten / vorhandenen Geräte, wird keine Möbelmiete vorgeschrieben – von Seiten des Vermieters wird deshalb keine Gewähr für die (hinkünftige) Funktion der Einrichtung / der Geräte übernommen, bzw. würden Reparaturen / Austauscharbeiten nicht auf Veranlassung und Kosten des Vermieters durchgeführt werden (ausgenommen hiervon sind kategoriebestimmende Merkmale).

  • Der, von den allgemeinen Gangflächen abgehende "Klopfbalkon" (Gangbalkon), welcher in den Innenhof des Wohngebäudes ragt, steht allen Bewohnern des jeweiligen Stockwerks zur Nutzung zu Verfügung, auf eine "exzessive" Möblierung ist jedoch - aus Rücksichtnahme auf anderer Nutzer, sowie um geltenden gesetzlichen Vorschriften Genüge zu tun - zu verzichten. 

  • Für den angrenzenden Gemeindebau (Liechtensteinstraße 93) besteht die Absicht, das Dachgeschoss auszubauen, hofseitig Balkone zu errichtet und die vorgelagerte Grünfläche zu erneuert / begehbar zu machen – mit gewissen, aus diesen Arbeiten resultierenden, Immissionen ist zu rechnen; aktuell ist jedoch der Umfang der Arbeiten ebenso wenig bekannt, wie deren geplanter Beginn und die zu erwartende Dauer.

  • Teile des Wohngebäudes und / oder die Wohnung selbst sind nicht barrierefrei begehbar.

Ausstattung

  • Badewanne
  • Dusche
  • Einbauküche
  • Etagenheizung
  • Fahrradraum
  • Fliesen
  • Gas
  • Getrennte Toiletten
  • Kabel / Satelliten-TV
  • Linoleum
  • Massiv
  • Mechanische Be- und Entlüftung
  • Nordostbalkon / -terrasse
  • Parkett
  • Personenaufzug
  • WG geeignet
  • Ziegel
  • Öffenbare Fenster

Energieausweis

  • HWB D, 106.84 kWh/m2a
  • fGEE D, 2,1
  • gültig bis 15.03.2030

Lageplan

Dokumente

Infrastruktur/Entfernungen (POIs)

Verkehr

  • Bus 250 m
  • U-Bahn 500 m
  • Straßenbahn / Bus 250 m

Gesundheit

  • Arzt 250 m
  • Apotheke 250 m
  • Klinik 250 m
  • Krankenhaus 1000 m

Sonstige

  • Geldautomat 500 m
  • Bank 500 m
  • Polizei 500 m

Angaben Entfernung Luftlinie / Quelle: OpenStreetMap